NABU Kreisverband Lahn-Dill Aktuelles
Herbstveranstaltung 2011
an der Krombachtalsperre
Am 10. Sept.2011 trafen sich etwa fünfzig Mitglieder und Freunde des NABU zur alljährlichen Herbstveranstaltung des NABU-Kreisverbandes Lahn-Dill in Mademühlen zu einer Wanderung an die Krombachtalsperre.
Bei schönem Wetter führte der Kreisvorsitzende Walter Veit die Gruppe von Mademühlen bis zur Aussichtsplattform in der Nähe von Rehe und gab dabei Erläuterungen zu Flora und Fauna.
Unterwegs konnten die Naturfreunde viele Vögel beobachten, unter anderem Fischadler, Wespenbussarde, Schwarzspecht, Rote Milane, Kormorane, Kolkraben, Wiesenpieper, Gebirgsstelzen, ziehende Baumpieper und Schafstelzen, Zwergtaucher und Trauersee-schwalbe.
Außerdem konnten noch Schmetterlinge bewundert werden, wie z.B. der Admiral und der Hauhechel-Bläuling. Am Wege blühten noch Nickendes Leimkraut, Schlangen-Knöterich, Ruprechts-Kraut und Rainfarn. Außerdem konnte noch die Ständelwurz festgestellt werden
Geselliger Rabenvogel mit Köpfchen
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012
Die Dohle lebt in Dörfern und Städten ganz nah in unserer Nachbarschaft. Besonders gern nistet sie in Schornsteinen und Kirchtürmen. Weil jedoch immer mehr Brutnischen verschlossen werden, gerät die intelligente Vogelart in Wohnungsnot. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Mehr
Ein Teil des Waldes soll natürlich wachsen
NABU-Kreisverband stellt in Ehringshausen Forderung auf - Mitglieder ausgezeichnet
Der NABU-Kreisverband Lahn-Dill hat in Ehringshausen getagt. Vorsitzender Walter Veit sagte: "Da die Bundesregierung fünf Prozent des Waldes der natürlichen Entwicklung überlassen will, fordert der NABU Lahn-Dill dies auch für seinen Heimatkrels ein.“ zum Zeitungsartikel
Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen
Der Gartenrotschwanz – Vogel des Jahres 2011
Der Gartenrotschwanz wurde zum Vogel des Jahres 2011 gekürt – um den Blick auf seine Gefährdung zu lenken, die Schutzbemühungen zu intensivieren und viele Fans für einen der schönsten Vögel Deutschlands zu gewinnen. Keck und mit kontrastreichem Federkleid kommt er daher, doch ist er in weiten Regionen Deutschlands selten geworden.
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"Anwälte der Natur" ziehen Bilanz
Jahreshauptversammlung des NABU Lahn-Dill tagte in Holzhausen
Die Jahreshauptversammlung des NABU Lahn-Dill fand im Dorfgemeinschaftshaus von Holzhausen statt. Auf der Tagesordnung standen Berichte und ein Referat von Melanie Krombach vom Regierungspräsidium Gießen, Abteilung Umwelt, zum Thema "Die europäischen Wasserannahmerichtlinien in Hessen". Etwa 70 Delegierte der 60 Naturschutzvereine im Kreis hörten zu. zum Zeitungsartikel
Jagd auf Kormorane an der Dill freigegeben
der Kormoran rottet keine Fischarten aus
Die Freigabe zum Abschuss von 40 Kormoranen an der Dill ist für den Naturschutz ein Schlag ins Gesicht. Man fragt sich von wem sich die Behörde reiten lies diesen Beschluss zu fassen. Der Landrat sollte nicht allen möglichen Lobbyisten hörig sein. Hier ist Sachverstand gefragt.
Siehe Artikel: Der Kormoran rottet keine Fischarten aus.
Anti-Atomkraft-Demo in Berlin mit dem NABU Lahn-Dill
Mitglieder bei der größten Anti-Atom-Demo seit über 20 Jahren dabei
Am Samstag, dem 5. September 2009, fand in Berlin die größte Anti-Atom-Demonstration seit über 20 Jahren statt. Mit dabei waren auch NABU-Mitglieder aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die zentrale Botschaft der beeindruckenden Kundgebung mit rund 50.000 Teilnehmern war eindeutig: Die alten, unsicheren Atomkraftwerke gehören endlich abgeschaltet! So, wie es längst im Atomkonsens gesetzlich vereinbart ist. Daran darf auch nach der Wahl keine Bundesregierung rütteln – egal, in welcher politischen Konstellation. weiter (nabu.de)
NABU Hessen unterstützt FSC-Zertifizierung
des hessischen Waldes
Die Ökologisierung der Waldwirtschaft wäre ein hessisches Leuchtturmprojekt - NABU-Appell an die Landesregierung
Klimawandel und Artenschwund - das sind die zwei gravierendsten Umweltprobleme der Zukunft, so NABU Landesvorsitzender Gerhard Eppler auf der zweiten Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Hessen letzte Woche im Kloster Eberbach bei Eltville im Rheingau.Ministerpräsident Koch hatte 2008 einen Konsultationsprozess begonnen, um, so Koch, „parteiübergreifend Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung unseres Landes“ zu übernehmen.
Im Bereich Umwelt begrüßt der NABU Hessen ausdrücklich mehrere Projekte, die am Klimaproblem ansetzen - hundert klimaaktive Schulen etwa oder Hessen als Modellland für Elektroautos. Gerade hier setzt Eppler Hoffnungen auf die Entwicklung bei Opel in Rüsselsheim, nachdem der Autozulieferer Magna hier eingestiegen ist, der bereits Erfahrungen mit Elektroautos hat. Ein Punkt, der allerdings in der gesamten Strategie viel zu wenig vorkommt, ist der Erhalt der Artenvielfalt.
„Für das waldreichste deutsche Bundesland wäre es ein substanzieller Beitrag, wenn der Landesbetrieb HessenForst auf eine ökologischere Waldwirtschaft umgestellt würde“, richtete Eppler einen leidenschaftlichen Appell an MP Roland Koch und die ebenfalls anwesende Umweltministerin Silke Lautenschläger.
Er habe den Eindruck, dass die Prüfung der Vor- und Nachteile einer Zertifizierung durch die Beamten von HessenForst eher so erfolgt sei, dass wirtschaftliche Kosten weit übertrieben und der Gesamtnutzen nur teilweise dargestellt worden sei.
Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, welche das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft schuf, betreibt und weiterentwickelt
Hessen hat im April 2007 die Erklärung „Countdown 2010“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN unterzeichnet, in der es sich verpflichtet hat, bis dahin den Artenrückgang aufzuhalten. „Wie das in einem halben Jahr noch gehen soll, erscheint mir ohnehin fraglich,“ erklärte Eppler in Eltville. „Ein wirkliches Zeichen, dass es der Regierung ernst damit ist, wäre eine Entscheidung für das Umweltlabel FSC“.
Jahreshauptversammlung NABU-Lahn-Dill 2009
Nahezu 1100 neue Mitglieder hat der NABU Kreisverband im Rahmen einer Mitgliederwerbung zusammen mit dem Landesverband neu geworben. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Walter Veit am während der Jahreshauptversammlung auf Burg Greifenstein besonders bei Marko Dorndorf.
Zahlreiche Naturschützer waren der Einladung ins Burgrestaurant gefolgt. Der Kreisverband vertritt die Interessen von 60 NABU Ortsgruppen im Lahn-Dill-Kreis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Referat über Artenschutz und Fachplanung von Diplom-Biologin Annette Möller aus Hüttenberg-Weidenhausen.
Zeitungsartikel
Walter Veit erhält das Bundesverdienstkreuz
Walter Veit ist seit vielen Jahren im Naturschutz tätig. Im NABU Landesverband, im Kreisverband und darüber hinaus nimmt er viele ehrenamtliche Aufgaben für den Naturschutz war. Als Ornithologe ist er eine Rarität unter den Vogelkundlern. Der NABU Lahn-Dill wünscht seinem 1. Vorsitzenden noch viele gesunde Jahre für weiterhin erfolgreiche Arbeit.
Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009
Pummeliger Edelstein und geschickter Jäger
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen.
Der Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel. „Die Entscheidung, den Eisvogel nach 36 Jahren erneut zum Symboltier für das Jahr 2009 zu wählen, ist bewusst gefallen. Die damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Der Eisvogel braucht sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen.
Nur dort findet er seine Nahrung, überwiegend Kleinfische, und natürliche Steilwände für die Anlage seiner Brutröhren.
Diese Lebensräume sind in Deutschland trotz mancher Fortschritte im Gewässerschutz immer noch Mangelware“, sagt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.
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Große Unterstützung für NABU-Arbeit
erfolgreiche Werbekampagne des NABU in der Region Lahn-Dill
Erfolgreich ist die Werbekampagne des NABU in der Region Lahn-Dill angelaufen. In den vergangenen Wochen waren NABU-Mitarbeiter in den Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg unterwegs, um für die lokale Naturschutzarbeit zu werben. Bei einer Vielzahl von Neumitgliedern, sieht der NABU eine Bestätigung seiner ehrenamtlichen Naturschutzarbeit vor Ort.
Ein Team von jungen Studenten hat in den letzten Tagen viele Leute auf eine NABU-Mitgliedschaft angesprochen, sie sind dabei auf positive Resonanz gestoßen. Marko Dorndorf vom Kreisverband führt den Erfolg auf den hohen Bekanntheitsgrad und die vielfältigen Angebote zurück. Der Naturschutz reicht von Hilfsmaßnahmen für Amphibien bis zum Fledermausschutz. Zahlreiche Projekte dienen der Erhaltung wertvoller Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Auch die Aktionen der Naturschutzjugend erfreuen sich großer Nachfrage. Den Menschen liegt besonders die Natur vor der Haustür am Herzen, genau dafür setzen sich die NABU-Aktiven ein erklärt Dorndorf. Der frühere Deutsche Bund für Vogelschutz besitzt im Lahn-Dill-Kreis eine lange Tradition. Unter dem Motto "Für Mensch und Natur" will der NABU, Deutschlands größter Naturschutzverband, nicht mit erhobenem Zeigefinger durch die Landschaft gehen, sondern der Bevölkerung die Natur nahe bringen und Interesse wecken.
Der NABU begrüßt alle neuen Mitglieder und dankt der Bevölkerung für die breite Unterstützung. Die Aktiven vor Ort schöpfen aus diesem Rückhalt neue Kraft und Ansporn für die überparteiliche Arbeit zum Schutz der Natur. In den nächsten Wochen wird die Kampagne über Dillenburg, Haiger und Herborn in den Südkreis fortgesetzt. Für Fragen zur Mitgliederaktion und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit ist der Kreisverband (Marko Dorndorf) unter 02774-91 29 05 zu erreichen.
NABU-Kreisvorstand Lahn-Dill tagte in Donsbach
Damit brütende Vögel nicht gestört und gefährdet werden, sollten Aktionen wie "Saubere Landschaft" auf die Zeit vor den 1. April verlegt werden. Auch hätten nach dem 1. April keine Arbeitseinsätze mehr zu erfolgen. Darauf machte der Vorstand des Kreisverbandes Lahn-Dill des Naturschutzbundes (NABU) auf seiner jüngsten Sitzung in Donsbach aufmerksam. Weiterhin sollte nach Möglichkeit nach dem 1. April im Wald kein Schlagraum mehr aufgearbeitet werden. Der Vorstand verständigte sich darauf, im Juli eine zweimonatige Mitgliederwerbung unter dem Motto "der NABU stellt sich vor" zu starten. Die diesjährige Herbstveranstaltung führt am 13. September in den Nationalpark Kellerwald. Vor seiner Sitzung nutzte der Vorstand die Gelegenheit, zu einer Exkursion entlang des Naturschutzgebietes " Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen" . Er zeigte sich dabei begeistert von diesem wunderschönen Gebiet mit seiner Flora und Fauna. Neben dem Neuntöter wurde bei der Wanderung auch die Waldohreule gesichtet. Es wurde empfohlen, das abgemähte Mähgut so weit wie möglich zu entfernen. Auch wurde gefordert, dass die Feldwege zu erhalten sind und die Feldraine für seltene Tiere und Pflanzen nicht zerstört werden dürfen.
Jahreshauptversammlung NABU Lahn-Dill 2008
Einstimmig hat die Hauptversammlung des NABU Kreisverband Lahn-Dill den Vorsitzenden Walter Veit (Solms), seinen Stellvertreter Erwin Schnabel (Lahnau), Kassierer Bernhard Feth (Steindorf) und Schriftführer Karl-Heinz Tritschler (Hörbach) wiedergewählt. Zu Beisitzern wählte die in Münchholzhausen tagende Versammlung Heinrich Best, Kurt Dietermann, Marko Dorndorf, Manfred Funk, Manfred Klein, Werner Schmidl und Karl-Heinz Theiss. Auch die Kreisjugendleiterin Antje Wagner wurde im Amt bestätigt.
Höhepunkt war die Ehrung für das langjährige und verdiente Vorstandsmitglied Helmut Nix aus Niederscheld. Vorsitzender Walter Veit und der stellvertretende NABU-Landesvorsitzende Marko Dorndorf zeichneten ihn mit der höchsten Ehrung des NABU, dem goldenen Ehrenzeichen, aus.
In seinem Jahresbericht hob Walter Veit besonders den anstehenden Erwerb des ehemaligen Truppenübungsplatzes Weinberg zwischen Steindorf und Nauborn durch die zum NABU-Landesverband gehörende NABU-Stiftung hervor. Bundes- und Landesregierung hätten positiv darüber entschieden. Auch die Entscheidungsträger der Stadt Wetzlar stünden dem Ansinnen nicht ablehnend gegenüber. Veit bezeichnete dieses 240 Hektar große Vogelschutzgebiet als Kleinod. Die Fläche ist mehr als vier mal so groß wie die Hauptsperre des Aartalsees. Darüber hinaus unterstützt Veit eine Lahnkartierung, die ein Planungsbüro aus Münster/Westfalen im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde übernommen hat. Als sehr weit fortgeschritten wertete er die so genannte Adebar-Brutvogelkartierung als besonderen Schwerpunkt der NABU-Arbeit. So hat beispielsweise der Steinkauzbestand im Kreisgebiet gegenüber dem Vorjahr um 14 Brutpaare auf nunmehr 54 zugenommen. Mit nun 16 Brutpaaren hat sich die Anzahl der Schleiereulen verdoppelt. Auch bei vielen anderen Vogelarten ist eine steigende Tendenz zu verzeichnen.Klimawandel lockt neue Arten nach Hessen und verdrängt Alteingesessene.
Vor dem Beginn der Hauptversammlung hatten Matthias Kupprian und Sybille Winkel von der Landesarbeitsgemeinschaft Naturentwicklung und Biodiversität (Offenbach) über die Auswirkungen des Klimawandels referiert. Dabei zeigte sich, dass auch in Hessen die Natur im Wandel begriffen ist. Flora und Fauna wandeln langfristig ihr Gesicht. Neue Arten und Rassen verdrängen häufig alteingesessene Spezies
Erste "Fledermausfreundliche Häuser"
Dillenburgs ausgezeichnet
NABU überreicht Plaketten und Urkunden
Kai-Uwe Benner und Werner Bretthauer aus Dillenburg-Frohnhausen geben kleinen Zwergfledermäusen ein Dach über dem Kopf. Diese Fledermausart ist mit einem Gewicht von gerade mal 8 Gramm und einer Flügelspannweite von 20 Zentimetern der kleinste Vertreter der "Kobolde der Nacht", wie Sie Kurt Dietermann gerne bezeichnet. Mit großer Freude verlieh der Vorsitzende des NABU Donsbach nach seinem Kurzvortrag über die einzigen fliegenden Säugetiere anschließend die Urkunden und Plaketten. (Foto: Katrin Weber).
Zeitungsartikel






